„Hilfsgüter gegen die Grippewelle in der Ukraine"

Quelle: Stadt Düren, den 21.12.09

Düren. Es war eine blitzschnelle Hilfsaktion, die Michael Markowicz, Vorsitzender des Vereins "Ukraine e.V.", auf den Weg brachte: Kaum hatte er aus dem Internet erfahren, dass die Vereinigung Ukrainisch-Stämmiger in Polen Medikamente gegen die Grippe-Epidemie in der Ukraine sucht, fand er in der Apothekerin Christel Gloël und Apotheker Bernd Schmidt aus Düren sofort hilfsbereite Spender.

Desinfektionsmittel, Antibiothika, Gesichtsmasken, Infusionslösungen, Nasenspray und Vitamine, alles zielgerichtete Mittel gegen die Grippewelle, schickten Christel Gloël und Bernd Schmidt auf die Reise.

Michael Markowicz ließ es sich nicht nehmen, noch in der gleichen Woche die Hilfsgüter persönlich nach Stettin zu fahren und an der dortigen Sammelstelle abzugeben. Inzwischen habe er Rückmeldung aus Stryj, der ukrainischen Partnerstadt Dürens, dass medizinische Hilfsgüter dort angekommen sind, berichtete Michael Markowicz Bürgermeister Paul Larue.

"Die Städtepartnerschaft zwischen Stryj und Düren zeichnet sich von Anfang an dadurch aus, dass es ständige medizinische und humanitäre Hilfe gegeben hat", betonte Bürgermeister Paul Larue. "Die Apotheken haben dabei nicht beiseite gestanden."

Bürgermeister Paul Larue bedankte sich bei Apothekerin Christel Gloël.


 

"102 neue Brillengestelle für die Parftnerstadt"

Quelle: Stadt Düren, den 07.12.09

Düren. 102 neue Brillengestelle sogenannter Auslaufmodelle hat Augenoptikermeisterin Iolanda Gallo zusammengestellt und schickt sie nun als Spende auf die Reise in die Ukraine.

Michael Markowicz, Vorsitzender des Vereins „Ukraine e.V.“, nahm die Spende in Empfang, um sie bei seiner nächsten Reise in die Ukraine mitzunehmen. Sie werden an Augenärzte in Stryj verteilt, so dass demnächst einige Bürgerinnen und Bürger dort durch Brillengestelle aus der deutschen Partnerstadt Düren in die Welt schauen werden.

Bürgermeister Paul Larue dankte Iolanda Gallo für die gute Idee und Michael Markowicz, „dem Motor der ukrainisch-deutschen Freundschaft in Düren“, dass er für die Weiterleitung der Brillengestelle sorgt.

Seit zehn Jahren arbeitet Augenoptikermeisterin Iolanda Gallo im „Nasenfahrrad“ in der Innenstadt von Düren und ist seit drei Jahren die Inhaberin des Geschäfts.

Michael Markowicz, Vorsitzender des Vereins Ukraine e.V., nahm die Spende von 102 Brillengestellen von Iolanda Gallo im Beisein von Bürgermeister Paul Larue entgegen.


 

"Dürener Ärzte helfen Kranken in Ukraine"

Dr. Spithaler operiert in Dürens Partnerstadt Strij

Dürener Zeitung vom 22.08.2006

Lendersdorf/Strij. Ärzte und Pflegepersonal aus dem Krankenhaus Lendersdorf setzen ihre medizinische Hilfe in Osteuropa fort und dehnen ihre humanitäre Aktion auf die Dürener Partnerstadt Strij in der Ukraine aus. Am kommenden Wochenende werden Arzte, Schwestern, ein Apotheker und Dürens Bürgermeister Paul Larue nach Strij reisen.
Im Mittelpunkt des Besuchs bei den Partnern steht die Versorgung von Patienten im örtlichen Krankenhaus. Der Lendersdorfer Chirurg Dr. Wolfgang Spithaler und sein Team wollen dort etwa ein Dutzend Patienten behandeln; es handele sich vorwiegend um bauchchirurgische Eingriffe, sagte Spithaler. Auch wolle man dort Spiegelungen von Kniegelenken durchführen.
Bereits im Vorfeld des Besuchs hospitierten zwei Arzte aus der Ukraine in der Lendersdorfer Klinik; sie informierten sich dabei über westliche Standards, etwa laparoskopische Methoden bei der Bauchchirurgie.
Das Engagement der Dürener Mediziner erschöpft sich nicht in der Tätigkeit als Gast-Operateure. Der Träger des Lendersdorfer St.-Augustinus-Hospitals, die Krankenhaus-Trägergesellschaft West (ctw), stellt der Klinik in Strij medizinische Geräte zur Verfügung.
Noch in diesem Jahr, so kündigte Dr. Spithaler an, werde ein Computertomograph in die Ukraine transportiert. In Lendersdorf wird der Apparat bald durch ein neues, moderneres Gerät ersetzt.
Auf dem Weg nach Osten haben die Ärzte inzwischen auch Kontakt nach Usbekistan geknüpft. Doch einer Reise stehen trotz heftigen Werbens der Botschaft bisher manche Vorbehalte entgegen: Die Luft in der ehemaligen Sowjetre publik soll mitunter recht bleihaltig sein. Und auf Abenteuer sind die Ärzte nicht aus.


„Weiterer Meilenstein in der Partnerschaft"

Augustinus-Krankenhaus weitet Hilfe auf Stryj aus

Dürener Zeitung vom 11.08.2006

Düren. Das Augustinus-Krankenhaus weitet seine medizinischen und humanitären Hilfen in der Ukraine, die bisher Lemberg/L'viv zum Ziel hatten, vom 25. August bis 1. September erstmals auch auf Stryj aus, seit fünf Jahren Partnerstadt der Stadt Düren. „Das ist ein weiterer Meilenstein in unserer Partnerschaft", würdigte Bürgermeister Paul Larue die Initiative.Er begrüßte im Rathaus die Mitglieder des OP-Teams um Dr. Wolfgang Spithaler und Schwester Birgitt Litterscheid, die Ende August nach Stryj aufbrechen, und den ukrainischen Chirurgen Dr. Petro Kowalski sowie die OP-Schwester Yana Kowalski aus Stryj, die im Augustinus-Krankenhaus im Operationssaal mitgearbeitet haben. Petro Kowalski hat engagiert die OP-Abläufe verfolgt und möchte sie in Stryj übernehmen.
„Der Einsatz von Dr. Peter Kowalski und seiner Frau Yana macht deutlich, dass es eine wirklich Partnerschaft ist, wo der Aus tausch auf beiden Seiten stattfindet", hob Larue hervor. Dr. Spithaler brachte seine Freude darüber zum Ausdruck, jetzt neben Lemberg auch nach Stryj zu kommen und etwas Neues zu beginnen: Neben Hüft- und Gelenk-Chirurgie werden dort auch Operationen im Bauchbereich durchgeführt. Das geht nicht ohne Geräte. Die bringt Gabor Szük, Geschäftsführer des Lendersdorfer Krankenhauses auf den Weg nach Stryj. Eine Lkw-La-dung ist bereits unterwegs, unter anderem mit Medikamenten und 300 Infusionslösungen an Bord, die Apotheker Bernd Schmidt zur Verfügung gestellt hat.
Petro Firman aus Belgien, der sich um die Transporte vom Krankenhaus St. Augustinus in die Ukraine besonders verdient gemacht hat, erhielt einen besonderen Dank von Gabor Szük und ebenso Schwester Birgitt, die bei Organisation und Durchführung der Expedition wieder intensiv beteiligt ist.


"Medikamente aus Düren in die Ukraine"

Aktion des Dürener Apothekers Bernd Schmidt für Partnerstadt Stryj

Düren, den 26.09.05

Es ist schon Tradition geworden, dass Bernd Schmidt, Inhaber der Tivoli-Apotheke in Düren, auf dem Stadtfest der ukrainischen Delegation aus der Partnerstadt Stryj eine Medikamentenspende überreicht.

Die Städtepartnerschaft zwischen Düren und Stryj ist aus dem medizinisch-humanitären Bereich erwachsen. Bernd Schmidt beschloss vor drei Jahren nach einem Gespräch mit Bürgermeister Paul Larue auf einem Pfarrfest in Düren spontan die Unterstützung ukrainischer Ärzte mit Medikamenten. Das Foto zeigt Bürgermeister Paul Larue, Apotheker Bernd Schmidt, Vasyl Matvijv, Leiter der Bildung der Stadt Stryj, sowie den Arzt Michael Markowicz vom St. Augustinus-Krankenhaus Lendersdorf.

Foto: Pressestelle Stadt Düren


"Kontakte in die Ukraine werden verstärkt"
Dürens Bürgermeister Paul Larue empfing Gäste aus Lemberg. Partnerschaftliche Beziehungen „eine wichtige Brücke".
Dürener Nachrichten vom 20.6.06

Düren. In freundschaftlicher Atmosphäre fand im Rathaus in Düren der Empfang von drei Gästen aus der Ukraine statt: Bürgermeister Paul Larue würdigte den jahrelangen Austausch zwischen dem St. Augustinus-Krankenhaus und Lemberg/L'wiw, an dem Ärzte und Pflegepersonal beteiligt sind, als „eine wichtige Brücke". Paul Larue kündigte an, dass neue Begegnungen im Rahmen der Städtepartnerschaft Düren und Stryj in der Ukraine bevorstünden. Zum einen werde eine Delegation aus Düren am Stadtfest in Stryj teilnehmen, zum anderen würden Dr. Wolfgang Spithaler und sein Team vom St. Augustinus-Krankenhaus den seit 1999 bestehenden Austausch mit dem Krankenhaus in Lemberg nun auch auf Stryj ausdehnen.


Erweiterung
Der Dürener Orthopäde Michael Markowicz, der sich um den Austausch mit der Ukraine auch in kultureller Beziehung sehr verdient gemacht hat, übersetzte die herzliche Begrüßung des Bürgermeisters von Teofil Pidilisetskyj, Arzt am Krankenhaus im ukrainischen Lemberg, der von Anfang an am Austausch der Ärzte beteiligt war. Diesmal begleitete ihn sein Sohn Lev Pidilisetskyy, der als Arzt in Stryj arbeitet und mit dem eine Erweiterung des Austausches auf die ukrainische Partnerstadt geplant ist. Der dritte Gast in Düren, Petro Fedun vom Gesundheitsamt des Bezirks Lemberg, dankte Gabor Szük, Geschäftsführer des St.Augustinus-Krankenhauses, und dem Initiator des Austausches, Dr. Wolfgang Spithaler, sowie Schwester Birgit Litterscheid dafür, „die ersten Schritte gemacht zu haben, um unsere Probleme zu verstehen und mitzuhelfen." Er überbrachte eine Einladung des Bezirksgesundheitsamtes für die deutsche Delegation beim nächsten Ukraine-Aufenthalt.

Wiedersehen
Teofil Pidilisetzskyy betonte beim Empfang, wie glücklich er darüber sei, dass der von Gabor Szük, Dr. Wolfgang Spithaler und Schwester Birgit vor Jahren gemachte Anfang seitdem nicht unterbrochen, sondern mit zahlreichen gegenseitigen Besuchen kontinuierlich fortgesetzt wurde und dabei viele freundschaftliche Kontakte entstanden seien. Er freut sich besonders darüber, dass der Austausch nun auf seinen in Stryj tätigen Sohn ausgedehnt wird. Dass diese Freude gegenseitig ist, bestätigte auch Dr. Wolfgang Spithaler: „Wir hoffen auf ein Wiedersehen in diesem Jahr in Lemberg und Stryj."
Bürgermeister Paul Larue und Partnerschaftsbeauftragte Claudia Prinz begrüßten herzlich die Gästeaus der Ukraine, die mit Dr. Wolfgang Spithaler, Schwester Birgit und Geschäftsführer Gabor Szük vom St.-Augustinus-Krankenhaus seit Jahren einen regen Austausch pflegen.

"Praktikum motiviert die Ärzte"

Medizinisches Personal aus Lemberg zu Gast im Lendersdorfer Krankenhaus

Dürener Zeitung vom 21.03.2005

Düren. Im Dürener Rathaus empfing Bürgermeister Paul Larue zwei Ärztinnen und zwei Pflegeschwestern aus dem ukrainischen L'viv (Lemberg). Auf Einladung des St. Augustinus-Krankenhauses in Lendersdorf absolvieren Lesia Lytwyn, Natalja Staschyschyn, Natalja Hordij und Iryna Rejter ein 14tägiges Praktikum in der Klinik. Larue dankte beim Empfang dem ärztlichen Leiter des Lendersdorfer Krankenhauses, Dr. Wolfgang Spithaler, und dem Geschäftsführer der Caritas Trägergesellschaft West (CTW), Gabor Szük, für ihr persönliches Engagement. „Ein Rückblick auf die jüngsten Ereignisse in der Ukraine zeigt uns deutlich, wie wichtig es ist, den regelmäßigen Kontakt zu den Menschen in dieses Land zu pflegen", sagte Paul Larue. Sein Dank galt auch dem Dürener Orthopäden Michael Markowicz, der seit Jahren die Aktivitäten und Projekte des Krankenhauses und der Stadt Düren mit der Ukraine begleitet und unterstützt.
Das St. Augustinus-Krankenhaus unterhält Beziehungen zu den beiden Krankenhäusern in L'viv (Lemberg) und Stryj in der Ukraine. Neben Operationen in L'viv unter Leitung des Chefarztes Dr. Wolfgang Spithaler findet auch ein Austausch von Ärzte- und Pflegepersonal statt.
Spithaler und Szük unterstrichen die Wichtigkeit eines praxisnahen Einsatzes des ukrainischen Ärzte- und Pflegepersonals in ihrem Krankenhaus. Ein solcher Einsatz sei für viele besonders motivierend und Grundlage für ein engagiertes Arbeiten im Heimatland. Trotz der dort vorhandenen schlechten medizinischen und hygienischen Bedingungen in den Krankenhäusern. Beide betonten, dass sich das St. Augustinus Krankenhaus auch zukünftig in L'viv wie in Dürens Partnerstadt Stryj engagieren wird.

Bildunterschrift: Bürgermeister Paul Larue (re.) und die Partnerschaftsbeauftragte für die Städtepartnerschaft Düren-Stryj, Claudia Prinz (3.v.r.), begrüßten die Gäste aus der Ukraine im Dürener Rathaus


"Küche des Dürener Krankenhauses geht als Spende in die Ukraine"

Düren, den 09.08.04

Düren. Gestiegene Anforderungen an die Küche machen im Krankenhaus Düren die Anschaffung einer neuen Großküche notwendig. Mit der Zubereitung von täglich rund 700 Mittagessen stößt die alte, aber durchaus noch funktionsfähige Kochnische an ihre natürlichen Grenzen. Verwendung für die aus dem Jahr 1974 stammende Großküche gibt es aber noch: Das Krankenhaus des Roten Kreuzes in Dürens Partnerstadt Stryj benötigt dringend eine solche Küche, wie sie das Dürener Krankenhaus abzugeben hat.

Peter Neumann, Geschäftsführer des städtischen Krankenhauses, und Dr. Gereon Blum, stellvertretender Geschäftsführer, freuen sich, mit der Spende der Großküche ihren Kollegen in der Ukraine und auch der jungen Städtepartnerschaft helfen zu können.

Bürgermeister Paul Larue, der sich zusammen mit Claudia Prinz, Partnerschaftsbeauftragte für Stryj, die Großküche im Krankenhaus ansah, lobte das Engagement gerade im humanitären Bereich für die Städtepartnerschaft.

Der Transport nach Stryj wird übrigens optimal vorbereitet: So wird jedes Einzelteil der Großküche vor der Demontage nummeriert und der Abbau der alten sowie die Bestellung der neuen Anlage genau mit dem endgültigen Transporttermin abgestimmt.

Foto: Pressestelle Stadt Düren


"Ukrainische Ärzte hospitierten in Düren"

Düren, den 14.10.2003

Düren. Die Städtepartnerschaft zwischen Düren und Stryj wird weiterhin auch dort gepflegt, wo sie entstanden ist – im medizin-humanitären Bereich! So hospitierten jetzt zwei ukrainische Ärzte im St. Marien-Hospital in Düren-Birkesdorf. Bürgermeister Paul Larue ließ es sich nicht nehmen, die Gynäkologen Nadiya und Yuriy Onufriv im Dürener Rathaus zu empfangen.
Die beiden, Mutter und Sohn, waren mit der Zeit im Birkesdorfer Krankenhaus sehr zufrieden. Nicht nur die guten Kontakte zu den Ärzten blieben in Erinnerung, sondern auch die Einblicke in bestimmte Operationsmethoden im Bereich der Gynäkologie beeindruckten sie. Die Arbeit im Krankenhaus anzuschauen sei sehr nützlich gewesen, so die Ärzte der Staatlichen Geburts- und Gynäkologischen Abteilung in Stryj.
Die beiden Krankenhäuser St. Augustinus in Lendersdorf und St. Marien in Birkesdorf planen auch zukünftig Hospitationen von Ärzten aus Stryj in diesen Dürener Krankenhäusern der Caritas Trägergesellschaft West gGmbH (ctw). „Wir werden auf diesem Weg weitermachen und unterstützen gerne die Städtepartnerschaft zwischen Düren und Stryj.“, so Geschäftsführer Gabor Szük. Die noch recht junge Partnerschaft wird jetzt auch im Bereich der Schulen voran gebracht. So hat das St. Angela-Gymnasium Interesse an einem Schüleraustauschprojekt bekundet und wird im November Lehrerinnen und Lehrer aus Stryj empfangen.

Bürgermeister Paul Larue (r.) empfing die beiden Gynäkologen Nadiya (3.v.r.)
und Yuriy Onufriv (2.v.r.) im Dürener Rathaus. Foto: Pressestelle Stadt Düren

In meiner Innung des Schreiner- und Künstlervolks
gibt's trunkene Geheimnisse voll Trug, Verführung.
Die Feder, Der Pinsel vom Zittern erfaßt,
Gedanken durchbohrt von Schmetterlingen im Frühling.

Ein scharfer Meißel, Eine singende Axt,
sie formen das Holz der Musik, den Lehm der Worte.
Diese Welt ist die Leinwand eines trunkenen Lieds,
zu weit für den Schreiner, zu eng für den Künstler.

Bohdan Ihor Antonytsch