Wasyl Fedoruk
wurde am 01.12.1959 in der Westukraine geboren
1984 absolvierte er sein Studium an der Kunstakademie in L'wiw
seit 1997 ist er Dozent an der Kunstakademie in L'wiw
***
Ausstellungen:
1990 L'wiwer Kunstgalerie, L'wiw
1997 Galerie Meyer. Rosenheim
2000 Radlo Liberty, Prag
2002 Praxis Dr Markowicz, Düren
2004 Ukrainisches Kulturzentrum Genc, Belgien
***
Gruppenausstellungen:
1991 Krabben-Club, Detroit USA
1995 Deutsches Museum, München
2006 Stadtmauer/Brücken in England. Frankreich, Polen. Slowakei, Ukraine
2006 "vom blauen Himmel zu goldenen Steppen", staatliche Galerie Mons, Belgien



PRESSE STIMMEN

"Nicht der Natur abgelauscht"
Dürener Zeitung vom 18.07.2007
Wasyl Fedoruk zeigt „Ukrainische Impressionen" Porträts, Stillleben und Landschaften in der Radiologie des St.-Augustinus-Krankenhauses.

Lendersdorf. Kunst hat immer Konjunktur: Das erwies sich auch bei der Eröffnung der Ausstellung „Ukrainische Impressionen* des Künstlers Wasyl Fedoruk in der Radiologie des St.-Augustinus* Krankenhauses.

Die sehenswerte Schau weist eine farbige Flächengestaltung in großer FormenvielfaIt auf: es sind gegenständliche Bilder, die aber nicht der Natur abgelauscht sind. Zu sehen sind Portraits und Stillleben sowie Landschaften von überzeugender Gestaltung. Da kann sich beim Betrachter das Herz offnen für erlesene Farben und Formen.

Vermittelt hat diese Werkschau der in Düren niedergelassene ukrainische Arzt Michael Markowicz. Eine „poetische Malerei mit viel Gefühl" lobte er bei der Eröffnung der Werkschau. Der Betrachter kann Kunst erleben als Ausdruck des Besonderen. Welt wird wahrgenommen und in Farbe und Form gedeutet.
Erinnert wurde in diesem Zusammenhang auch an die ukrainische Partnerstadt von Düren: Stiyj.

Der Künstler wurde 1959 In der Westukraine geboren. Er ist seit 1997 Dozent an der Kunstakademie in L'wiw (Lernberg). Ausgestellt hat er bisher sowohl im tschechischen Prag wie auch im deutschen Rosenheim.

Die Ausstellung im Lendersdorfer Krankenhaus geht noch bis zum 11. August.

Ausdrucksstarke Impressionen aus der Ukraine
Wasyl Fedoruk zeigt im Lendersdorfer Krankenhaus poetische Ölgemälde. Enge Beziehungen sind über die Jahre gewachsen.
LENDERSDORF. Bereits zum vierten Mal werden im Lendersdorfer St. Augustinus-Krankenhaus Bilder eines ukrainischen Künstlers ausgestellt. Der Förderverein der Klinik präsentiert Ölgemälde von Wasyl Fedoruk unter dem Motto „Ukrainische Impressionen". Der Künstler (48) absolvierte sein Studium an der angesehenen ukrainischen Kunstakademie in L'wiw (Lemberg), wo er seit 1997 als Dozent tätig ist.
„Egorealistisch"
„Ich würde mich nicht als Impressionisten bezeichnen", sagt Fedoruk und fügt lächelnd hinzu: „Meine Bilder sind egorealistisch". Die poetischen Bilder zeichnen sich durch ein hohes Maß an Emotionalilät aus.
Wasyl Fedoruk liebt die Einsamkeit. Da seine Techniken viel Zeit verlangen, „arbeitet er sehr lange an einem Bild", so der Orthopäde Michael Markowicz, der den Kontakt zum Künstler hergestellt hat.
Fedoruks Motive sind vielfältig. In der Ausstellung sind massige Ringer ebenso zu finden wie grazile Frauengcstalten und ausdmeksstarke Stillleben. „Unsere besonderen Beziehungen zur Ukraine sind über die Jahre gewachsen", erzahlt Dr. Martin Steinhoff, Chefarzt der Radiologie. Seit nunmehr
Spithaler, Chefarzt der Lendersdorfer Chirurgie, und sein Team in die Ukraine, um vor Ort Aufbauhilfe durch Operationen und acht Jahren fahren Dr. Wolfgang   Sachspenden zu leisten. Die regelmäßigen Reisen unter dem Motto „Operative Hilfe für Polen und die Ukraine" gehen auf eine Initiative von Markowicz zurück, dessen Wurzeln ebenfalls in der Ukraine liegen. „Natürlich wollen auch die ukrainischen Künstler die Freiheit, die sie früher nicht hatten, nutzen um ihre Werke im Ausland zu zeigen", so Markowicz.
Intensiver Austausch
Die Beziehungen, die aus der erfolgreichen medizinischen Initiative heraus entstanden, sind soweit gediehen, dass sich daraus sogar eine Städtepartnerschaft entwickelt hat. Seit September 2001 sind Düren und die ukrainische Stadt Stryj offiziell Partnerstädte. Trotz immer wieder auftauchender Probleme mit der Ausstellung von Visa haben sich die Beziehungen inzwischen intensiviert. Dass diese Ausstellung garantiert nicht die letzte eines ukrainischen Künstlers in den Räumen des St. Augustinus-Krankenhauses sein wird, ist sich auch Dr. Steinhoff sicher, denn: „Was könnte eine Partnerschaft besser vermitteln als die Kunst?"
Die Arbeiten sind noch bis zum 11. August täglich zwischen 10 und 19 Uhr in den Räumen der Radiologie im Lendersdorfer Krankenhaus, Renkerstraße, zubesichtigen.
Dr. Martin Stein hoff, Wasyl Fedoruk und Michael Markowicz (von rechts) eröffneten die Ausstellung „Ukrainische Impressionen" im Lendersdorfer Krankenhaus.
 Foto: Elmar Farber

zurück

In meiner Innung des Schreiner- und Künstlervolks
gibt's trunkene Geheimnisse voll Trug, Verführung.
Die Feder, Der Pinsel vom Zittern erfaßt,
Gedanken durchbohrt von Schmetterlingen im Frühling.

Ein scharfer Meißel, Eine singende Axt,
sie formen das Holz der Musik, den Lehm der Worte.
Diese Welt ist die Leinwand eines trunkenen Lieds,
zu weit für den Schreiner, zu eng für den Künstler.

Bohdan Ihor Antonytsch